Gemeinsam mit einer Delegation der Grünen im Europäischen Parlament – darunter Fraktionsvize Bas Eickhout – haben Mitglieder des Kreisverbands Dingolfing-Landau das BMW-Werk Dingolfing besucht. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der Automobilbranche und die Perspektiven für die Zulieferindustrie hier in Niederbayern. Denn es stimmt, wenn es heißt: Wenn BMW hustet, ist die Region krank. Umso wichtiger ist es, die Branche und den Standort zukunftssicher aufzustellen.
In einer offenen und konstruktiven Diskussion mit Betriebsrats-Vertretern, Werksleitung und weiteren Managern ging es vor allem um die Chancen der Umstellung auf Elektromobilität. Klar ist: Der Wandel bringt große Herausforderungen – insbesondere aufgrund der Abhängigkeit von Rohstoffen und Batteriezellen aus China. Doch er bietet vor allem Chancen: für Klimaschutz, Innovation und damit sichere Arbeitsplätze in unserer Region.
Entscheidend ist, dass die Europäische Union nun die Weichen richtig stellt und für Planungssicherheit sorgt, statt in einem ewig gestrigen Hin und Her zwischen Verbrennermotor und E-Auto zu verweilen. Diese Polarisierung bringt in den Firmen, die längst innovative Modelle auf dem Markt haben, niemanden weiter. Es hat uns daher auch gefreut zu hören, dass BMW einen starken europäischen Binnenmarkt mit dem Ziel gleicher Produktions- und Handelsbedingungen als wichtigsten Erfolgsfaktor für die europäische Automobilbranche sieht. Wenn klar ist, dass in Europa der Weg in Richtung nachhaltiger E-Mobilität führt, können Unternehmen wie BMW die besten Lösungen entwickeln – und gute Jobs bei uns in Niederbayern erhalten.
Bei einer anschließenden Werksbesichtigung konnten die Themen noch einmal ganz praktisch vertieft werden. Der Besuch hat gezeigt: Mit ehrlichem Austausch, Mut und klaren politischen Rahmenbedingungen können wir die Transformation der Automobilbranche gemeinsam erfolgreich gestalten.
Foto: Agnese Kusnere, Ines Helmer








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