Ende August fand das Mitgliedertreffen der Landkreis-Grünen in Oberteisbach statt. Die kürzliche endgültige Mittelvergabe für die Verlegung der Kreisstraße DGF16 an die Isar, der sogenannte Autobahnzubringer Bauabschnitt 3, war eines der zentralen Gesprächsthemen. Natürlich war klar, dass dieser Zug abgefahren ist, erklärte Kreisrat Franz Anneser den letzten Versuch, die Abstimmung darüber hinauszuzögern, aber man habe der Öffentlichkeit noch einmal deutlich machen müssen, dass die Zeiten und die Notwendigkeiten sich gerade dramatisch ändern.
Die freie Finanzdecke schmilze vermutlich schon im nächsten Haushaltsjahr dramatisch, gleichzeitig sei der Flächenverbrauch gerade in unserem Landkreis ungebrochen. Die Zeichen der globalen Klimaerwärmung würden immer deutlicher und verlangten drastische und teure Anpassungen. Dazu passe eine weitere zusätzliche Zerschneidung von Naturräumen überhaupt nicht.
Anton Reicheneder gab zu bedenken, dass nach Fertigstellung des dritten Abschnitts das Augenmerk deutlich auf das Verkehrsgeschehen im Stadtgebiet von Dingolfing zu lenken sei. Es sei zu befürchten, dass die Kupfersteinstraße und in Folge die Krautau sich zu einem beliebten ampelfreien Schleichweg nach Frontenhausen entwickle. Der Ruf nach einer neuen Kupfersteinstraße vom Fischereikreisel ausgehend sei vorhersagbar. Damit werde sich wieder einmal die Prophezeiung erfüllen, dass jeder Verkehr erntet, der Straßen sät und dass ohne eine Verkehrswende Lösungen an einer Stelle Probleme an anderer Stelle hervorrufen werden.
Ein weiterer Punkt beschäftigt den Kreisverband. Die Bundestagswahl 2021 und die Suche nach einer Direktkandidatin oder eines Direktkandidaten wirft ihre Schatten voraus. In dem aus mehr als zwei Landkreisen zusammengesetzten Wahlkreis hat der Kreisverband Dingolfing-Landau dieses Mal das Vorschlagsrecht, weil in den letzten drei Wahlen immer Bewerber aus dem Rottal zum Zug gekommen sind. Zwei Mitglieder haben bereits ihren Hut in den Ring geworfen.
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