Mehr Sicherheit für BELLA

Landkreis-Grüne fordern Nachrüstung des Brennelemente-Zwischenlagers

In ihrer Dezember-Monatsversammlung beschäftigten sich die Grünen mit den Atommüll-Castoren aus den Wiederaufbereitungsanlagen La Hague und Sellafield. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich bekanntlich verpflichtet, ihren Atommüll wieder zurück zu nehmen, und muss im Rahmen dieser Vereinbarung noch 26 Castoren aufnehmen. Davon sollen sieben im Zwischenlager Bella am Standort des Kernkraftwerks Isar eingelagert werden. "Laut Experten ist Bella nur sehr bedingt für die Aufnahme geeignet, weil es dort keine Vorrichtungen für eventuell notwendige Reparaturen gibt", sagte Anton Reicheneder, Kreisrat und Sprecher der Grünen im Landkreis Dingolfing-Landau. In der öffentlichen Diskussion um die Aufnahme der Castoren habe sich herausgestellt, dass das Zwischenlager Bella nicht so sicher sei, wie es sein könnte. Zum Beispiel seien Wand- und Deckenstärken woanders mehr als doppelt so dick wie in Niederaichbach. "Dass beim Zwischenlager Bella nicht der höchstmögliche Sicherheitsstandard angewendet wird, ist der eigentliche Skandal", ergänzte Co-Sprecherin Christine Aigner. "Bis zum Laufzeitende 2022 werden dort 118 Castoren mit hochradioaktivem Müll aus Isar 1 und 2 eingelagert sein." dazu kämen die sieben Castoren aus Sellafield, und dieses Zwischenlager werde es mindestens 25 Jahr oder länger geben. Der neue Umweltminister Glauber stehe jetzt in der Pflicht die größtmögliche Sicherheit herzustellen. Franz Anneser berichtete im weiteren Verlauf vom Europa-Parteitag in Leipzig. Es sei gelungen ein sehr tragfähiges und weitreichendes Programm für die anstehenden Europawahlen aufzustellen. Fast alle aktuellen Probleme können nur in internationaler Zusammenarbeit gelöst werden. Die Grünen können als überzeugte Europäer mit einem guten Gefühl in den Wahlkampf eintreten. Auch das anstehende Artenschutz-Volksbegehren wirft seine Schatten voraus. Die Grünen wollen es mit aller Kraft unterstützen. Die vierzehntägige Eintragungsfrist beginnt am 31. Januar. Ziel des Volksbehren ist beispielsweise der dauerhafte Schutz von blütenreichem Grünland, die Schaffung von Gewässerrandstreifen oder die Vernetzung der vorhandenen Biotope.

In ihrer Dezember-Monatsversammlung beschäftigten sich die Grünen mit den Atommüll-Castoren aus den Wiederaufbereitungsanlagen La Hague und Sellafield. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich bekanntlich verpflichtet, ihren Atommüll wieder zurück zu nehmen, und muss im Rahmen dieser Vereinbarung noch 26 Castoren aufnehmen. Davon sollen sieben im Zwischenlager Bella am Standort des Kernkraftwerks Isar eingelagert werden. "Laut Experten ist Bella nur sehr bedingt für die Aufnahme geeignet, weil es dort keine Vorrichtungen für eventuell notwendige Reparaturen gibt", sagte Anton Reicheneder, Kreisrat und Sprecher der Grünen im Landkreis Dingolfing-Landau. In der öffentlichen Diskussion um die Aufnahme der Castoren habe sich herausgestellt, dass das Zwischenlager Bella nicht so sicher sei, wie es sein könnte. Zum Beispiel seien Wand- und Deckenstärken woanders mehr als doppelt so dick wie in Niederaichbach.

"Dass beim Zwischenlager Bella nicht der höchstmögliche Sicherheitsstandard angewendet wird, ist der eigentliche Skandal", ergänzte Co-Sprecherin Christine Aigner. "Bis zum Laufzeitende 2022 werden dort 118 Castoren mit hochradioaktivem Müll aus Isar 1 und 2 eingelagert sein." dazu kämen die sieben Castoren aus Sellafield, und dieses Zwischenlager werde es mindestens 25 Jahr oder länger geben. Der neue Umweltminister Glauber stehe jetzt in der Pflicht die größtmögliche Sicherheit herzustellen.

Franz Anneser berichtete im weiteren Verlauf vom Europa-Parteitag in Leipzig. Es sei gelungen ein sehr tragfähiges und weitreichendes Programm für die anstehenden Europawahlen aufzustellen. Fast alle aktuellen Probleme können nur in internationaler Zusammenarbeit gelöst werden. Die Grünen können als überzeugte Europäer mit einem guten Gefühl in den Wahlkampf eintreten.

Auch das anstehende Artenschutz-Volksbegehren wirft seine Schatten voraus. Die Grünen wollen es mit aller Kraft unterstützen. Die vierzehntägige Eintragungsfrist beginnt am 31. Januar. Ziel des Volksbehren ist beispielsweise der dauerhafte Schutz von blütenreichem Grünland, die Schaffung von Gewässerrandstreifen oder die Vernetzung der vorhandenen Biotope.

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