08.03.2014

B'90/Die Grünen besichtigen Gartenbaulehrbetrieb in Burgberg

Anton Reicheneder, MdL Rosi Steinberger, Ernst Lösl, Azubi Maxi Schrott, Günther Sandmeyer, Martina Mölzer und Rudi Schöberl (v.l.n.r.)

Die niederbayerische Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger von Bündnis 90/Die Grünen besuchte zusammen mit Mitgliedern des Kreisverbands Dingolfing-Landau den Gartenbaulehrbetrieb des BLWG (Bayerischer Landesverband für die Wohlfahrt Gehörgeschädigter e.V.) in Burgberg bei Frontenhausen. Die Bereichsleiterin für Garten- und Landschaftsbau Sabine Fink empfing die Gäste und erläuterte zusammen mit dem Auszubildenden Maxi Schrott in einem Rundgang die verschiedenen Einrichtungen des Betriebs.

Der Gartenbaulehrbetrieb besteht seit 1972 und hat sich seither stetig vergrößert. Auf einem weitläufigen Außengelände mit drei Hektar, auf dem zahlreiche Gewächshäuser stehen, werden unterschiedlichste Zierpflanzen, Gemüse und Salate angebaut. Der Betrieb bietet den Jugendlichen eine umfassende Ausbildung zum Werker/zur Werkerin, die ohne Zeitdruck in den drei Bereichen, Gemüsebau, Zierpflanzenbau und Garten- und Landschaftsbau durchgeführt wird. Bei einem guten Abschluss kann eine Gesellenausbildung angeschlossen werden. Die umfangreiche Fachtheorie und die allgemeinen schulischen Fächer bekommen die Auszubildenden in der Berufsschule vermittelt, die ebenfalls in Burgberg ansässig ist. Zurzeit sind 24 Jugendliche aus ganz Deutschland in der Ausbildung, die in mehreren kleinen modernen Wohnheimen auf dem Gelände untergebracht sind.
Besonderes Augenmerk legt die Einrichtung darauf, dass seit dem Frühjahr 2011 nach Natulandkriterien gewirtschaftet wird, also ohne Insektizide/Pestizide und ohne chemische Düngemittel. In dieser Hinsicht sieht die Lehranstalt auch einen Vorbildcharakter, da sie mit Schutzbefohlenen arbeitet.

MdL Rosi Steinberger und die Mitglieder des Kreisverbands waren beeindruckt von der umfangreichen Ausbildung sowie von der durchdachten Nutzung des Geländes. Bei dem Besuch wurde deutlich, wie wichtig solche besonderen Lehranstalten und deren Förderung sind. In diesem Fall erfolgt die Förderung zu 100 % durch die Agentur für Arbeit.

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